Shanghai

 

In der lokalen shanghaiischen Sprache (Wu) wird der name /zɑ̃'he/ ausgesprochen.

Die Stadt wird „Tor zur Welt“, „Paris des Ostens“, „Drachenkopf-Metropole“ (chin. 龍頭 / 龙头, lóngtóu) oder „Perle des Orients“ (chin. 東方明珠 / 东方明, dōngfāng míngzhū) genannt.

Lage/ Einwohner

Shanghai liegt im Mündungsgebiet des Jangtse am Huangpu-Fluss auf 31°14' nördlicher Breite und 121°28' östlicher Länge. Die Nachbarprovinzen sind Jiangsu im Nordwesten und Zhejiang im Südwesten. Die Topografie der Provinz ist flach. Die durchschnittliche Höhe über dem Meeresspiegel beträgt vier Meter. Der höchste Berg ist der She Shan mit einer Höhe von 100 Meter (mit Seilbahn).

Das gesamte Verwaltungsgebiet Shanghais hat 18,4 Millionen Einwohner. Davon sind 13,7 Millionen registrierte Bewohner mit ständigem Wohnsitz und 4,7 Millionen temporäre Einwohner mit befristeter Aufenthaltsgenehmigung.

Shanghai

Shanghai - Bund

Der waterbund, kurz Bund, wurde nach dem ersten chinesischen Staatspräsidenten Sun Yat-sen in Zhong-Shan-Straße umbenannt. Der Bund wurde zunächst von Niederländern als Deich zum Huangpu-Fluss, einem Zufluss des Jangtse, errichtet. Dort befinden sich eine Uferpromenade sowie im europäischen Stil errichtete Gebäude. Sie sind zwischen dem Ende des 19. und dem Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden. Das ehemalige Zentralgebäude des chinesischen Seezolls mit seinem 33 Meter hohen Turm ist eines der bekanntesten, lange Zeit das höchste Gebäude Chinas.

Smog über der Stadt

Klima

 

 

 

Shanghai hat ein subtropisch maritimes Monsunklima mit vier ausgeprägten Jahreszeiten, wobei Frühjahr und Herbst vergleichsweise kurz ausfallen.

Im Winter ist es feuchtkalt, die Temperaturen liegen bei durchschnittlich 3,4 bis 5,6 Grad Celsius. Früher waren diese niedrigen Temperaturen für die Bewohner südlich des Jangtse sehr unangenehm, weil er die „Heizlinie“ markierte, was heißt, dass südlich des Jangtse nicht geheizt werden durfte. Weil es aber auch dort sehr kalt werden kann, wurde diese Regelung abgeschafft.
In den schwülheißen Sommermonaten werden Temperaturen von durchschnittlich 23,1 bis 27,2 Grad Celsius und eine Luftfeuchtigkeit von bis zu 100 Prozent erreicht. Außerdem suchen in den Sommermonaten zahlreiche Taifune die Stadt heim, mit häufig sehr starken Niederschlägen in kürzester Zeit.

 

Shanghai - Fernsehturm

 

Oriental Pearl Tower

 

 

 

Der Oriental Pearl Tower

( 東方明珠塔 / 东方明珠塔, Dōngfāng) steht im Shanghaier Stadtteil Pudong und ist mit einer Höhe von 468 Metern der derzeit höchste Fernsehturm in Asien und der dritthöchste der Welt, nach dem CN Tower und dem Ostankino-Turm. Bis zum Bau des Shanghai World Financial Centers (Baustelle hat Endhöhe von 492 Meter erreicht) war er außerdem das höchste Bauwerk Chinas überhaupt. Seine einzigartige Konstruktion aus elf verschieden großen Kugeln auf unterschiedlichen Höhen, die von Säulen getragen werden, ist eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt Shanghai geworden. Der Turm steht an der Spitze Lujiazuis am Ufer des Huangpu-Flusses.

Der von dem Architekten Jia Huan Cheng erbaute Turm wurde nach dreijähriger Bauzeit am 1. Januar 1995 eingeweiht und wird von jährlich 2 Millionen Touristen besucht.

Im Sockel des Turmes befindet sich ein Museum, das die Stadtgeschichte Shanghais anschaulich darstellt.

 

Technische Daten

- Aussichtsplattformen auf 267 Meter (Drehrestaurant) und 350 Meter Höhe

- Größter Schaftdurchmesser: 50 Meter

- Gesamtgewicht des Turms: 120.000 t

- Maximale bauliche Windlast beträgt 600 km/h

- Gesamtlänge der Antenne/n: 118 Meter

- Sechs Aufzüge mit einer Kapazität von bis zu 30 Personen

 

Nachts wird der Turm mit einer eigens dafür eingerichteten Lichtanlage bunt bestrahlt.

Entwicklung der Wohnsituation


 

 

 

Die jahrzehntelange Vernachlässigung der Infrastruktur und des Wohnungsbaus, aber auch die schnelle Entwicklung in den letzten Jahren haben viele Engpässe für die weitere Entwicklung der Stadt offenkundig werden lassen.
Nach wie vor prekär ist die Versorgung mit Wohnraum, wenn sich auch nach offiziellen Angaben der Stadtregierung die Netto-Wohnfläche pro Kopf in der Zeit zwischen 1957 (drei Quadratmeter) und heute (neun Quadratmeter) verdreifacht hat. Zum Vergleich: in den für den Mittelstand und ausländische Beschäftigte propagierten Wohnungen und Eigenheimen, z.B. in der „Autostadt“ Anting, wird mit einem Bedarf von 30 Quadratmeter pro Kopf gerechnet.

Shanghai - Arbeiterviertel

Eine Nebenstraße abseits der schillernden Bracht.

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Kommentare: 2
  • #1

    schinken (Mittwoch, 06 April 2011 14:39)

    pfannekuchen

  • #2

    Mirass (Mittwoch, 26 September 2012 15:08)

    Thank you for data